Herr Grantler – Ein Schicksal aus Wien


Herr Grantler – nomen est omen war ein einfacher Mann. Er tat nichts – nichts Gutes aber auch nichts Böses. Seine Lieblingsbeschäftigung war es irgendwelche Skandale und Kriminalfälle, die sich rund um den Globus zutrugen aufzuspüren. Er hatte sich  auf seinem Smartphone eine spezielle App installiert, die nur solche Vorkommnisse aufzeigte. Je grausiger ein Ereignis war – Erdbeben,Tsunami, Terroranschlag etc.   umso aufgeregter – ja exaltierter war Herr Grantler. Wenn so ein Unglücksfall eintraf rannte der sonst mürrische und zurückgezogen lebende Mensch durchs Haus, läutete an jeder Wohnungstür an und – ob sie wollten oder nicht – die Mitbewohner wurden über das grässliche Ereignis, das sich weiß Gott wo zugetragen hatte informiert.

Insofern tat Herr Grantler doch etwas Böses.

Herr Grantler hatte keinerlei Kontakt. Keine Verwandten, keine Freunde oder Bekannten. In der kleinen Gemeindewohnung hatte er seit er denken konnte mit seiner Mutter gelebt. Die Mutter war eine verbitterte, gleichgültige Frau gewesen. Keine schlechte Mutter, oh nein! Sie kümmerte sich so gut sie konnte um ihren Sohn. Achtete darauf , dass das Kind regelmäßig zu essen bekam, dass der Bub sauber und seine Kleidung in Ordnung war. Später kontrollierte sie auch die Hausaufgaben ihres Sohnes aber sie musste eben arbeiten und Geld verdienen und da blieb nicht viel Zeit für Zuwendung und Zärtlichkeit. Von seinem Vater war nie die Rede.

In der Pubertät erwachte bei Alois Grantler – das war sein voller Name – die Neugierde und das Verlangen mehr über seinen Vater zu erfahren. Mit kargen Worten informierte die Mutter ihn, dass sein Vater vor Alois` Geburt gestorben war. Mehr war aus ihr nicht herauszubekommen. So wurde der Vater in Alois` Vorstellung ein strahlender Held und Übermensch. Wäre er noch am Leben – so dachte er - wäre  sein Leben ganz anders geworden.

Die Mutter aber wusste es besser: Sein Vater war ein arbeitsscheuer Windhund gewesen, der ein junges, romantisches Mädchen verführt hatte und – als die Konsequenzen sichtbar wurden auf nie mehr Wiedersehen abgehauen war. Das aber hatte sie für sich behalten.

An Grantlers Antriebslosigkeit und Faulheit – so dachte er - waren die Umstände schuld sprich: seine Lehrer, die Mitschüler, seine Mutter, obwohl diese alles versuchte, ihn für etwas zu interessieren aber ohne Erfolg. Also alle, ja die ganze Stadt, die ganze Welt war schuld an seinem uninteressanten und öden Leben.

Seine Mutter brachte Alois bei der Post unter. Das war damals in den Achtziger-Jahren wenn man gute Parteikontakte hatte möglich. Sein Vorgesetzter merkte bald, dass mit dem jungen Mann nicht viel anzufangen war. So kam Alois Grantler in die Registratur und blieb dort bis zu seiner Frühpension. Auch die Frühpension war damals durchaus ein Mittel um unnötige und lästige Mitarbeiter los zu werden. Sein Chef und noch weniger die Kollegen weinten Grantler eine Träne nach.

Und so – finanziell abgesichert – teilte sich Herr Grantler seine Tage ein. Vormittags nach dem Frühstück, das ihm seine Mutter zubereitete ging er außer Haus, machte ein paar Besorgungen für seine Mutter, umrundete dann den weiträumigen Park mit dem Pinien und Birkenwäldchen sowie dem kleinen Teich. Es war immer der gleiche Weg, immer die gleiche Bank bei der er kurz haltmachte – also: ungefähr eine halbe Stunde. Wenn zufällig „seine“ Bank besetzt war betrachtete Herr Grantler es als eine persönliche Beleidigung.

An diesem Tag war seine Laune auf dem Tiefpunkt. Stundenlang beklagte er sich während des Essens bei seiner Mutter diesbezüglich und sah das Besetzen der Parkbank als einen Angriff auf ihn. Seiner Mutter ging er dann bald auf die Nerven und sie floh ins andere Zimmer zu ihrer Scheinwelt, zu den diversen „Novelas“ mit deren Protagonisten sie mitfühlte und litt.

Fernsehen interessierte Herrn Grantler nicht. Er hatte die Gesellschaft des Katers seiner Mutter, der ihn als wichtigste Kontaktperson erwählt hatte und immer um ihn war. Und später als etwa ab 2013 die Smartphons auftauchten gönnte er sich den Luxus und die Kosten eines solchen Gerätes. Nun konnte er über eine bestimmte App alle weltweiten Horrormeldungen abrufen.

Von da an war er Tag und Nacht mit dem Herunterladen  der diversen Katastrophen, Terroranschlägen usw. beschäftigt. Wie schon erwähnt: wenn er zufällig eine besonders katastrophale Meldung erhalten hatte rannte Herr Grantler durch das ganze Haus und der ansonsten menschenscheue Mann läutete alle möglichen Mitbewohner aus der Wohnung  heraus nur um den Nachbarn die neuesten Horrormeldungen, Terroranschläge usw. mitzuteilen auch wenn diese sich am anderen Ende der Welt zutrugen.

Dann verstarb Herrn Grantlers Mutter nach kurzer schwerer Krankheit und er blieb allein mit seinem Kater zurück. Von da an lebte er noch zurückgezogener, vermied jeden Kontakt und verließ die Wohnung nur um nötige Einkäufe zu machen. Nur bei diesen Gelegenheiten machte er seinen gewohnten Spaziergang durch den Park.

Eines Tages, als er seine gewohnte Parkbank aufsuchen wollte da saß doch tatsächlich schon jemand auf seinem gewohnten Platz. Ein schmächtiger Mann ungefähr in seinem Alter mit kurzem grauen Haar, bekleidet mit einem Erbsen grünen Parka. Alois – Herr Grantler fand das unerhört und strafte den Mann mit Blicken, was der überhaupt nicht bemerkte, denn er starrte vor sich hin und schien nichts in seiner Umgebung wahr zu nehmen.

Am nächsten Tag das Gleiche! Obwohl Herr Grantler eigentlich nichts besorgen musste und gewissermaßen aus Neugierde machte er die Runde durch den Park und wieder! Da saß der selbe Mann auf seiner Parkbank. Wieder ging Alois Grantler ganz knapp an dem Eindringling vorbei und blickte ihn böse an. Aber der Mann schien ihn nicht zu bemerken und blickte nur vor sich hin.

Das ging nun ein paar Tage so dahin und jedes Mal ging Alois Grantler langsam an dem Mann auf der Bank vorbei, strafte ihn mit Blicken, die aber nichts bewirkten.

Am Sonntag wird er nicht im Park sein – dachte Herr Grantler und machte sich auf zu seiner Runde denn es war ein schöner Frühlingstag und die blühenden Forsythien Sträucher lockten ihn ins Freie. Aber wer sagt es denn – auch an diesem Tag saß sein „Widersacher“ auf der Parkbank und starrte ins nichts oder – vielleicht war es ein vor sich hin Träumen.

Diesmal gab sich Herr Grantler einen Ruck und setzte sich neben den Mann. Irgendwie wollte er ein Gespräch beginnen, denn er wollte doch zu gerne erfahren was es mit dem Mann auf sich hatte. Nichts leichter als das! fiel ihm ein. Er hatte ja sein geliebtes Smartphone mit den vielen neuesten Horrormeldungen bei sich.

„Da schauen Sie sich das an!“ In einer plötzlichen Regung hielt Herr Grantler dem Mann das Smartphone unter die Nase. „Dieses schreckliche Zugs-Unglück und die vielen Toten!“ Der Mann blickte auf das Smartphone und nickte nur. „Und da!“ Herr Grantler wies auf eine weitere Horrormeldung hin. Der Mann nickte nur wieder und sagte nichts. „Und dieser Mordfall! Bis die Kriminalpolizei den aufklärt wird es Jahre dauern – wenn der Fall überhaupt je aufgeklärt wird! Bei unserer Polizei!“Der Mann nahm das Handy kurz in die Hand. „Ja, freilich! Lauter schlimme Dinge!“ Er gab Herrn Grantler sei Smartphone zurück. „Aber... haben Sie nicht auch etwas Erfreuliches, Positives auf Lager?“ Herr Grantler stutzte und schwieg dann. Seine Mundwinkel gruben sich nach unten. „Ich werde Ihnen etwas schönes zeigen!“ Sagte der Mann „Schauen Sie auf den Forsythien-Strauch vor uns! Wie schön der blüht obwohl wir bis jetzt kaum schönes Wetter hatten die Sonne nur spärlich geschienen hat. Er hat keinen Grund zu blühen und er tut es doch! Und – hören Sie das Singen und Jubilieren der Vögel? Die Amseln und Kohlmeisen haben den ganzen Winter geschwiegen aber jetzt singen sie! Die Zugvögel sind kaum aus dem Süden gekommen und haben eine anstrengende und lange Reise hinter sich aber auch sie singen und jubilieren! Ist das nicht ein herrliches Geschenk? Wir Menschen verdienen es ja gar nicht!“ Als hätte er alles gesagt starrte der Mann wieder ins Leere.

Herr Grantler klappte den Mund zu, der aussah wie ein Briefschlitz. Vorerst schwieg er. Aber nicht aus Ablehnung oder stummen Widerspruch. Irgend etwas an dem Fremden zog ihn an. Etwas Wärmendes, Heiteres aber auch Unnahbares ging von dem Mann aus.

Alois Grantler nickte Zustimmung, schwieg eine Weile und entschloss sich dann doch zu einem unverbindlichen Gespräch was sonst nicht seine Art war. Er redete und redete so als hätte er Angst dass der Fremde sich von der Bank auf Nimmerwiedersehen entfernen würde. Im Gegenteil aber hörte sich der Mann seinen Wortschwall an, warf ab und zu eine kleine Bemerkung ein und schien an dem Gesagten interessiert zu sein.

Ab nun, ohne dass es eine konkrete Verabredung gab trafen sich die beiden Männer täglich im Park bei der Bank, unterhielten sich eine Weile und gingen dann wieder ihrer Wege.

Alois erfuhr einiges von Hugo – so hieß der Fremde. Hugo war erst kurz in die Gegend gezogen. Er hatte einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Hugo war Techniker und hatte seit Ende seines Studiums beim gleichen Konzern gearbeitet. Er hatte dort gerne gearbeitet. Er und seine Kollegen hatten ein gutes Team gebildet und Hugo hatte manchmal allein, manchmal mit dem ganzen Team wichtige Verbesserungen erarbeitet und entwickelt. Außer einer kleinen Gratifikation als Anerkennung war von der Firma nichts gekommen. Hugo war es zufrieden – es ging ja um seinen Erfindergeist und nicht um eine Gehaltserhöhung. Vor ein ein halb Jahren wurde die Firma an einen größeren Konzern verkauft. Die neuen Manager fanden, dass etliche ältere und teure Mitarbeiter abzubauen waren. Hugo wurde mit einem moderaten „golden, eher silver“ Handshake verabschiedet.

Das war für Hugo und seine Kollegen, die mit ihm dreißig Jahre zusammengearbeitet hatten ein tiefer Schlag. Nun waren sie alle arbeitslos, mussten „stempeln“ gehen und hatte in der heutigen Arbeitswelt keine Aussicht auf einen neuen Posten. Zu alt! Zu teuer!

Ein weiterer, noch viel schlimmerer Schicksalsschlag traf Hugo:  Seine geliebte Frau erkrankte an Krebs und – es ging ziemlich schnell – verstarb nach acht Monaten seit Ausbruch der Krankheit. Kinder hatten sie keine, sie hätten gerne Kinder gehabt aber das Schicksal wollte es nicht. So schlossen sie sich umso enger an einander an, gingen ins Theater oder ab und zu in die Oper, machten einmal im Jahr eine ausgedehnte Reise in fremde Länder und auch Kontinente und waren sich selbst genug. Ab und zu besuchten sie das eine oder andere befreundete Ehepaar, unternahmen Ausflüge mit einander, Luden die Freunde zu sich ein.

Mit dem Tod seiner Frau war Hugo aus seinem Leben gerissen worden. Einige Zeit geschah nichts. Dann tauschte Hugo seine größere, komfortable Wohnung mit der er so viele Erinnerungen verband gegen eine kleinere Ein-Zimmer Wohnung in einem anderen Bezirk. Nun, da er sonst nichts mit sich anzufangen wusste ging Hugo täglich im nahen Park spazieren, ließ sich auf „Herrn Grantlers Bank“ nieder und sinnierte vor sich hin.

Irgendwie waren beide Männer froh, dass sie sich mitteilen konnten. Hugo lauschte der Erzählung von Alois über sein monotones, im Grunde langweiliges Leben. Er hörte sich die endlosen Klagen und Beschwerden, die Alois über seine Umgebung losließ an.

Da dämmerte es ihm wie reich doch sein eigenes Leben gewesen war gegen das armselige von Alois, dem Frührentner. Ein Gefühl der Dankbarkeit stieg in ihm auf. Trotz aller Schicksalsschläge war sein Leben reich gewesen im Vergleich zu Alois` dahin Vegetieren, der sich nur an Katastrophen, Terroranschlägen und sonstige Verbrechen delektierte. Beide empfanden das Verlangen sich, wenn möglich zu treffen und auszutauschen.

Ohne, dass sie bestimmte Vereinbarungen besprachen trafen sie sich wie selbstverständlich jeden Vormittag bei ihrer Bank. Es war nun ihre Bank, ihr Territorium und während ihres Aufenthaltes sollte kein anderer sie stören.

Oft waren ihre Gespräche sehr intensiv. Hugo der Intelligentere, Erfahrenere versuchte die vorgefertigten Killer-Argumente von Alois Grantler zu relativieren und meist gelangten beide zu einem Kompromiss. Alois, für den sich sein Leben lang niemand interessiert hatte blühte sichtlich auf. Manchmal saßen beide Männer neben einander ohne viel zu sagen, hörten dem Gesang der Amseln zu und beobachteten die Vorübergehenden. Sie bemerkten die jungen Mütter mit ihren Kinderwagen, meist zu zweit und mit ihren, vor ihnen schreienden und hüpfenden Kleinkindern. Hugo und Alois belächelten das überspannte, sogenannte „Hochdeutsch“, das die Mütter verwendeten wenn sie ihre Kinder riefen um ja keinerlei Dialektfärbung aufkommen zu lassen.

Längst waren sie per Du geworden und längst besuchten sie einander bei Schlechtwetter, einmal bei Alois und einmal bei Hugo. Die Freundschaft – man konnte tatsächlich von Freundschaft sprechen tat beiden gut. Besonders Herr Grantler war nach solchen Treffen und Besuchen ausgeglichen und glücklich.

An einem dieser trüben Tage, als Hugo bei Alois zu Besuch war sprang Herr Grantler über seinen Schatten und versuchte eine Art Kuglhupf zu backen. Sein Versuch gelang nur mäßig aber Hugo sagte diplomatisch

„Alois das hast du gut gemacht! Nächstens verwende etwas weniger Backpulver, ein bisschen mehr Zucker und vielleicht ein Ei mehr. Dann wird der Gugelhupf noch viel besser!“ Alois war zufrieden und glücklich. „Aber Alois!“ fuhr Herr Hugo fort „ die Therme braucht dringend eine Wartung, sie ist am Limit! Vielleicht musst du eine Neue Therme installieren lassen! So kannst du das Gerät nicht lassen sonst explodiert es einmal!“ Alois hörte sich zwar die Warnung an vergaß aber Hugos Worte sofort.

Frühling und Sommer gingen vorbei und nun war es bereits Mitte September. Die Schatten wurden länger, der Morgen kühler aber dennoch ein wunderschöner milder Herbst mit klarer Luft und unwahrscheinlich blauen Himmel. Tage, die bestens geeignet waren um im Park zu spazieren und kleine Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen.

Eines Tages – es war bereits Anfang Oktober und eigentlich schon etwas zu kühl um auf der Parkbank zu sitzen. Dennoch, als hätten sie sich gerade an diesem Tag verabredet  trafen sich die Freunde bei ihrer Bank.

Alois ließ auf Hugo seinen gewohnten Redeschwall herabsausen. Hugo ließ die diversen Katastrophen, Anschläge und sonstige Unbilden wortlos über sich ergehen. Das war immer schon seine Art gewesen. Nur ab und zu hatte er Alois unterbrochen und seine ruhige und Emotions gezügelte Meinung kundgetan. Heute aber – und das fiel sogar Alois in seinem Geplapper auf – heute sagte Hugo gar nichts. Ein eingefrorenes, abwesendes Lächeln war um seinen Mund.

„Was ist mit dir?“ Fragte Alois erschrocken. Da legte Hugo seinen Arm um die Schulter des Freundes. „Nichts besonderes Alois. Die Ärzte haben bei mir Krebs diagnostiziert. In ziemlich fortgeschrittenen Stadium. Sie haben mir eine Chemotherapie verschrieben. Ich weiß das wird nicht viel nützen. Ich hoffe, dass alles möglichst schnell geht!“

„Aber sag das doch nicht!“ Antwortete Alois erschrocken. „Du wirst sicher wieder gesund werden. Du  m u s s t  gesund werden“. Sagte er beschwörend.

Von da an begleitete Alois seinen Freund Hugo zur Chemotherapie, brachte ihn anschließend in seine Wohnung und blieb bei ihm bis der geschwächte Mann einschlief. Zum ersten Mal in seinem Leben empfand Alois Zuneigung, Verantwortungsgefühl und Angst, dass er seinen Freund verlieren könnte.

Aber der Zustand Hugos verschlechterte sich zusehends. Einige Nächte blieb Alois bei ihm aber schließlich musste Hugo zur Behandlung ins Spital. Infolge der Schlafmittel und der schmerzstillenden Medikamente war Hugo meist nicht ansprechbar. Alois war Tag und Nacht bei ihm, hielt seine Hand und tat so etwas ähnliches wie Beten. Er flehte zu einem, ihm bisher nicht gekannten Gott um das Leben seines Freundes. Er betete -  und Tränen liefen über seine Wangen. In einem der wachen Momente drehte sich Hugo zur Seite, ergriff die Hand seines Freundes und murmelte „Alois, danke für alles! Du bist ein wahrer Freund! Aber Alois ! Bitte vergiss nicht! Du musst deine Therme warten lassen. Ansonsten kann es sehr gefährlich werden!“ Dann schlief Hugo wieder ein. Alois nickte nur und schluchzte vor sich hin.

Am dritten Tag verstarb Hugo. Alois bewegte sich automatisch zur Straßenbahn und fuhr in seine Wohnung. In der Nacht gab es einen furchtbaren Knall.

Die Therme explodierte und Alois Grantler und sein Kater starben.