Tiefes Land



Tausend kleine Sonnen in der

flimmernden Mittagsglut

orangerote Flammen, die lachende

braune Gesichter umrahmen.


Gelb-orangerot-Leben

das sich tausendfach

in eine Richtung verneigt,

vor dem Schöpfer, verneigt bis zum Horizont

dort zu Feuer werdend.


Maisfelder – grüne Lanzen – die Spitzen

im Wind hin und her, hin und her

wiegend.


Weißliche Steine, einer neben dem anderen.


Hundegebell durchknattert die Stille.

Viele Steine bewegen sich, bilden einen Keil, der

enger und weiter wird.


Das Blöken der Tiere fügt sich ein

in die Symphonie der Ebene.


......und da steht der Hirte,

nachlässig auf einem Stab gestützt,

ruhig, abwartend, unbeteiligt.


.......und der warme Wind durchweht mein Haar,

streichelt zärtlich meinen Rücken

.......und ich spüre mein Herz schlagen

.......und ich fühle, ich bin

.......und es wird mir so weh ums Herz!

.......und es kommt die Befreiung

......und es wird alles gut!